Leukämie macht auch vor Corona nicht halt – woher kommen jetzt die Stammzellspender?

Wegen der aktuellen Krise entfallen überall Veranstaltungen und Zusammenkünfte. Kaum ein Bereich ist nicht betroffen.

Trotz allem zum Arzt gehen und keine Diagnose verpassen

Sorgen macht der Politik unter anderem die Feststellung, dass Menschen weniger zum Arzt gehen, dass Diagnosen dadurch häufig viel später gestellt werden. Gerade bei Krebs und Leukämie sind frühzeitige Diagnosen jedoch wichtig. Nach telefonischer Nachfrage sollte ein Gang zum Arzt daher auf keinen Fall nach hinten geschoben werden.

Vielen Leukämiepatienten kann durch eine Stammzellspende geholfen werden, die Zahl der durchschnittlich Erkrankten bleibt auch in Corona-Zeiten gleich. Die Zahl der registrierten potenziellen Stammzellspender auf der anderen Seite allerdings nicht.

Und woher kommen die Lebensretter?

Üblicherweise werden regelmäßig Typisierungsaktionen der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) organisiert. 100 öffentliche solcher Aktionen, bei denen Stammzellspender großteils gewonnen werden, haben in den letzten Monaten jedoch nicht stattfinden können. Die zu registrierenden potenziellen Lebensretter fehlen.

Jeder gesunde Erwachsene kann an dieser Stelle helfen. Anstelle einem Aufruf zu einer Typisierungsaktion zu folgen, könnt ihr euch euer Lebensretterset ganz einfach bei der AKB bestellen. Registriere dich online! Kontaktlos. Weitere Informationen gibt es bei der AKB.

#20000fehlen – Weitersagen!

 

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