Wie komme ich an meinen Spender – ein informativer Abend bei der AKB

Wie bin ich eigentlich genau zu meiner Blutstammzellspende gekommen?

Eine Frage, die viele Patienten im Nachhinein beschäftigt. Während der Erkrankung befasst man sich eher mit den medizinischen Dingen und mit den eigenen Gedanken, mit der Hoffnung – aber auch mit der Angst.

Im Nachhinein kommt die Neugier: Wie war es möglich, einen passenden Spender für mich zu finden? Und welcher medizinische und aber auch logistische Aufwand steckt dahinter?

Auf Wunsch einiger Patienten und Angehöriger haben wir gestern die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern besuchen dürfen.

Dort haben Verena Spitzer und Dr. Ulrich Hahn eine sehr informative Führung durch die Räume der AKB angeboten.
Angefangen mit Problemen der Spendersuche in den 90er Jahren, über die medizinische Betreuung der Spender bis hin zu dem heutigen Ablauf im Aufbau und in der Verwaltung einer Spenderdatenbank wurden geduldig alle Fragen beantwortet.

Die anwesenden Patienten und Angehörigen zeigten viel Interesse – sind sie doch diejenigen, die ihr Leben u.a. einer derartigen Einrichtung zu verdanken haben.

Wir danken den beiden Mitarbeitern der AKB für diese informativen Stunden!

Wie finanziert ihr das Ganze bloß?

Erstaunen machte sich auch breit, als die Besucher wahrgenommen haben, was für ein finanzieller Aufwand hinter der AKB steckt. Nicht nur die Laborkosten in Höhe von 40,00 €, die für jede einzelne Typisierung fällig sind, sondern auch die notwendige Ausstattung an teuren medizinischen Geräten werden durch Spenden finanziert?

Tatsächlich ist es genau so. Zwar zahlen die Krankenkassen bei einer tatsächlich stattfindenden Blutstammzellspende, aber die gesamte Vorarbeit muss sich aus anderen Mitteln finanzieren.

Sicher wird der eine oder andere die Gelegenheit nutzen und auch an die AKB denken, wenn es ums Spenden geht.

Jede kleine oder größere Spende ist ein notwendiger Baustein auf dem Weg zur Blutstammzellspende, ein Schritt zur potenziellen Lebensrettung:

Spendenkonto der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern
Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg
IBAN: DE57 7025 0150 0022 3944 80
BIC: BYLADEM1KMS

Steter Tropfen höhlt den Stein

Am Dienstag konnten wir erneut die Typisierungsaktion der AKB in der Berufsschule für Medien mit 500 € unterstützen – immerhin knapp 1/10 der stattgefundenen Registrierungen konnten wir damit finanzieren.

Wir können immer wieder nur betonen, dass auch die finanzielle Absicherung der Aktionen ein wesentlicher Baustein ist. Und gerade junge Leute, die dringend für die Spenderdatenbank gebraucht werden, können oft selbst die finanziellen Mittel nicht aufbringen.

Wer uns (und die AKB und letztlich alle Patienten, die einen Spender suchen) dabei unterstützen möchte, darf uns gerne eine Spende hinterlassen:

Spendenkonto:
Leukämiehilfe München e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE48 7002 0500 0008 8799 00
BIC BFSWDE33MUE
Kennwort: Typisierungen

Vielen Dank an alle Unterstützer

Das Voting ist vorbei, wir sind knapp daran vorbeigerutscht zu den Gewinnern zu gehören.

abstimmungsergebniskreis

Obwohl wir leider nur Platz 2 geworden sind, möchten wir uns bei allen Unterstützern ganz herzlich bedanken, die bei dem Voting vom 13.10.2017 bis 26.10.2017 für uns gestimmt und in den Endzügen mit uns gefiebert haben.

Es ging um die Chance, 1.700 € für die Musiktherapie zu gewinnen.

Als die Canada Life anlässlich ihres Geburtstages das Voting für ein Hilfsprojekt initiiert hat, hat sich ein Angehöriger spontan entschieden, hierfür zu werben.
Er sagt:
„[Wir] … [haben] die Arbeit des Vereins Leukämiehilfe München e.V. kennen und schätzen gelernt. Hier passiert sehr viel Gutes im Stillen. Es geht hier nicht nur um das Musikprojekt, das viele Betroffene sehr gerne annehmen, sondern auch um vermeintliche „Kleinigkeiten“ wie das Einrichten einer kompletten Küche, in der für die Erkrankten frisch gekocht werden kann und zwar auch so, dass sie es essen können. Das ist nämlich alles nach den massiven Therapien, die hier stattfinden, nicht so ganz einfach. Das ist aber nur ein Ausschnitt der Leistungen, die dieser gemeinnützige Verein für die Erkrankten und deren Angehörigen erbringt. (…)“
Ein anderer Patient meint:
„[Ich] weiß (…) genau, wie wichtig für diese Patienten der gute, anregende Kontakt zu ihrer Familie, zu dem täglichen Pflege- und Sorgepersonal der Station ist – und Musiktherapie (…) ist sicher so hilfreich für den Wiederaufbau von Seele und Körper, wie es sich ein Nichtbetroffener kaum vorstellen kann.
Daher unterstütze ich die Aktion für die Musiktherapie!“

Wir geben nicht auf!